"Mami, schau mal, da ist eine ganze Herde Schweinchen."
"Ja Peterle.
Der Franz muß bald die neue Saat ausbringen, und die Schweine helfen ihm, das Feld durchzupflügen und zu düngen. Dazu hat er sicher überall Erbsen verstreut.
Und ihnen macht es offensichtlich Spaß."
"Jaaa.
Und gibt es dann wieder die großen Gurken?"
"Freilich; und Bohnen, und Karotten, und Kürbisse, und Kartoffeln, und Radieschen, und Kraut, und Salat, und Paprika, und Sonnenblumen..."
"Darf ich dem Franz dann wieder helfen?"
"Ja freilich, das freut ihn sicher."
"Ich will auch Bauer werden."
"Das darfst du. Ein bißchen größer mußt du allerdings noch werden, dann kannst du sicher bei einem Bauern lernen; vielleicht sogar beim Franz."
"Ja, beim Franz, das wäre schön.
Warum bist eigentlich du kein Bauer?"
"Nunja Peterle, ich mache eben viel lieber andere Sachen."
"Häuser bauen."
"Ja, auch Häuser bauen. Ich baue sie aber nicht selber, ich plane sie nur.
Und ich schaue, wer uns das Baumaterial geben kann.
Und ich suche auch die Leute, die das Haus dann gern bauen würden. Manchmal sind auch Dumme dabei, die unbedingt helfen wollen, und ich muß dann aufpassen, daß sie keine Arbeit bekommen, bei der sie sich wehtun können."
"Wie der große Karli, der immer mit dem offenen Mund herumläuft."
"Ja, wie der Karli. Der kann bis heute noch nicht lesen und schreiben."
"Und er spricht ganz komisch.
Ich kann auch noch nicht lesen und schreiben."
"Aber du lernst es noch. Nächstes Jahr bist du groß genug, da wird man dir alles zeigen."
"Jaaa.
Hast du auch die Kirche gebaut?"
"Nein, die Kirche nicht; die war schon da, als ich so klein war wie du.
Aber das große Sportzentrum daneben ist von mir."
"Uiii.
Mami, darf ich zu den Schweinchen?"
"Ja. Aber tust du mir vorher noch einen Gefallen?
Wir haben kein Gemüse mehr im Haus. Gehst du zum Franz und läßt die zeigen, was du nehmen darfst?
Du willst heute mittag doch bestimmt was essen...