Home [Alt] + [h]

Ansichten zur Trance von Dr.med. Jacques Donnars

Trancetechnik: man geht vom Tagesbewußtsein in ein archaisches Bewußtsein (welches normalerweise vom Tagbewußtsein argwöhnisch betrachtet wird).
Es hat nichts mit Besessenheit zu tun; ein Außenstehender kann diesen Zustand einer Person aber nicht begreifen.
Aus neurophysiologischer Sicht: die Basiskontakte mit der Umwelt sind am Minimum, daher ist das Erkennen der äußeren Welt sehr modifiziert.

Säulen Kabbala

Zu den Trance-Techniken sind auch Konzentrationsübungen notwendig, damit man den physischen Körper als Rückzug hat; sie dienen als Schutzmaßnahme, damit man nicht mit den Geistern Toter in Kontakt kommt. Man kann auf jeder Ebene Kontakt zu Anderen haben; jedoch im Bereich des "Mondes" können die Eindrücke so stark sein, daß man es nicht mehr verkraftet (der "Mond" kann uns mit dunklen Dingen füllen) - darum muß man sich in der dreidimensionalen Ebene verankern.
Man sollte auch weiterwandern zu "Sonne" und "Daat".

Zeit: das Zeitmaß ist in den verschiedenen Körpern (als Kreise dargestellt) unterschiedlich:
im Motor sehr schnell (= Wissen, aber nicht verstehen; siehe Reaktionen bei Unfällen);
im Affekt mittel;
im Intellekt langsam (kann jedoch begreifen).
Trance ist das Niedersteigen in sich selbst bis zum instinktiven Motor (oder dreidimensionalen Fels); sie ist ein Bewußtseins-ergreifen von unten (nicht von oben).
"Daat" muß aus den Tiefen erarbeitet werden (nach Gurdejeff: ein magnetisches Zentrum erarbeiten).
Man muß in sich den Beobachter kreieren, damit man die innere Wahrheit in ihrer Tiefe sehen und erkennen kann.
Dadurch erreicht man Authentizität.
Trance ist die Versöhnung zwischen den Körperstrukturen (Kreise) und den Filtern.
(Man braucht sich nicht mit Ehrfurcht betrachten zu wollen um sich selbst zu lieben.)


Unverarbeitete Ängste setzen sich an den Chakras nieder.
Zugeschnürtes Perinäum: Ängste der Selbstakzeptierung (das Bild, was die Anderen von einem halten und wie man sich selbst sieht).
Zugeschnürtes Sonnengeflecht.
Zugeschnürter Hals: Ängste, die auf dem Weg vom Affektiven zu Intellekt gestoppt wurden (eine Hilfe bietet die Beichte oder Psychoanalyse).

Die Dynamische Relaxation hilft in diesen gefährdeten Zonen (und in Gebieten, in denen Ängste aufgestaut wurden und somit "beiseite" geschoben wurden).


Dynamische Relaxation 1. Grad:
Schulterkreisen
Wirbelsäule strecken mit den Fäusten auf den Nieren
Hände zwischen den Schulterblättern auf Berührung
Solarplexus massieren
mit den Bauchmuskeln stoßweise Luft rausdrücken
sich schütteln
Perinäum entspannen, mit den Händen berühren
das 3. Auge drücken
Daumen vom ausgestreckten Arm her zum 3. Auge führen und mit den Augen die Daumenspitze betrachten
Hände auf den Hals, summen
Kopf: nicken - zur Seite - kreisen
ausgeatmet Bauchmuskeln anspannen/reindrücken (mit den Händen auf den Knien)
Finger auf Hara
Zeigefinger erhoben bei ausgestrecktem Arm und gegenüberliegendem Bein, nach hinten gestreckt (= Antenne)

die Übungen immer wieder mental (mit allem Gefühltem) nachvollziehen.
Zur Trance niederlegen.
Anschließend "AUM" chanten.


Dynamische Relaxation 2. Grad:
gut stehen, leicht über den Füßen kreisen,
dabei auf den Atem achten.

Trance (als Beispiel eine Astralreise: beim Ein-/Ausatmen groß/klein werden bis zum Nicht-Raum;
den Körper von allen Seiten betrachten;
in die Sonne gehen und Energie mit zurück bringen;
Energie in den Körperbereich schicken, der bei einem Problem / Sich-nicht-Verzeihens / schlechtem Gewissen / ... am stärksten betroffen ist.

Anschließend: sich strecken - aufstehen - setzen;
beim Einatmen Energie in Augen, Ohren und Hals senden;
nach dem Ausatmen (leicht nach vorne gebeugt): durch Zucken / Rütteln mit Konzentration auf Damm, Sexualorgane und Steißbein dieselben lockern;
stehend: das Herz (mit der Hand darauf) als Zentrum von Himmels- und Erdenergien sehen bzw. fühlen;
bei einer Personengruppe: gefaßt im Kreis stehen
- Hand auf Steißbein, Herz, Hals, Stirn und Scheitel, dabei "AUM" chanten.


Trance:
mit Hilfe eines Anderen: bestimmte Punkte hinter den Ohren werden gedrückt;
den Kopf kreisen (von langsam nach schnell) mit einer Hand am unteren Hinterkopf und der anderen Hand auf Stirn / Schläfen; am Ende wird der ganze Körper rechtsherum in Drehung versetzt.

Man dreht sich mit geschlossenen Augen zu Musik (und wird von anderen vor einem Anstoßen an Gegenstände und Wände bewahrt).


Am Ende der Trance ist eine Synthese (= Verbalisierung des Erlebten, der Bilder, Gefühle, ...) sehr wichtig.

Trance ist eine Verschiebung des Blickwinkels vom konzentrierten Punkt auf einen allumfassenden Blick.
Ein "Einschlafen" bei der Trance ist kein richtiger Schlaf (ersichtlich am EEG); es ist keine Schlafzone sondern ein weiter Alpha-Zustand.

Home [Alt] + [h]